Die Welt des Aufschiebens

„Ok morgen fange ich damit an…..versprochen!!“ „Das mache ich gleich morgen.“ „Morgen beginne ich ein neues Leben.“

Diese Sätze dürften dir alle bekannt vorkommen. Fast jeder wird sie schon einmal verwendet haben.
Es sind Sätze die dein Leben in verschiedenen Lebenssituationen begleiten.

Es können verschiedene Lebenssituationen sein, z.B. dass du dich nicht traust, deine Traumfrau anzusprechen, dass du dich zu dick fühlst, dass du dich nicht ausreichend pflegst oder deinen Job nicht leiden kannst.

Man hat seine Probleme im Kopf, es löst Druck in dir aus. Vor allem, wenn man es ausspricht und sei es nur für sich selbst. Wir spüren den Druck in uns. Auf Worte folgen bekanntlich Taten.
Aber jetzt sofort? „Puh, ich will doch heute noch die geile Pizza essen, die letzte Schachtel rauchen, mein Videospiel beenden.
Es gibt noch viele weitere Ausreden. Doch da ist immer noch dieses Druckgefühl in der Magengegend.

„Okay okay, morgen fange ich an.“

Das Interessante an dieser Methode, dieses Druckgefühl verschwindet relativ schnell. Oftmals ist dann am nächsten Tag das Versprechen an sich selbst oder Andere vergessen.

Kommt es einem dann Wochen später wieder in den Sinn, tut man es ab, da man es so weit weggeschoben hat, dass es einem nicht mehr wichtig erscheint.

Das Problem ist, es holt einen immer wieder ein. Man fühlt sich schlecht, oft zieht es einen richtig runter und die Gedanken kreisen, die Unzufriedenheit steigt und eine Welle der Negativität ergreift einen.

Ich war ein wahrer Meister des Aufschiebens, teilweise habe ich Dinge sogar verdrängt, die ich aufgeschoben habe. Oft nur, damit ich mich sofort besser fühle.
Mit dem großen Nachteil, dass es wie Thors Hammer zurückkam und mir fast den Schädel einschlug.

Ich war dann in einer so negativen Kopfwelt, dass es mich manchmal Wochen lang festhielt. Das Problem ist, das die Negativität mich nicht nur von meinen Zielen abbrachte, meine gesamte Motivation ging flöten. Ich wurde lethargisch und wollte nichts Anderes als auf der Couch liegen und mich ablenken.
Videospiele zocken, Fern schauen, das wurde meine Welt. Ich wurde wunderbar unterhalten und abgelenkt.

Jedoch kam immer wieder diese dicke Keule um die Ecke und vermieste mir meinen Tag.

Eines Tages hatte ich eine Vorlesung über Motivation. Mein Dozent zeigte uns Möglichkeiten auf.
Ich fing an, Videos zu schauen, wie man sich selbst mehr disziplinieren kann um sein Leben tatsächlich in den Griff zu bekommen.

Ich fing an, Bücher über Persönlichkeitsentwicklung zu lesen. Schritt für Schritt fing ich an, gegen mein negatives Selbst zu arbeiten. Ich habe so einige Kämpfe verloren, doch ich erzielte auch Erfolge.

Die einfachste Methode war und ist immer noch für mich das Aufschreiben und Abhaken. Wann immer eine neue Aufgabe ansteht, die ich zu bewältigen habe, schreibe ich sie auf und versuche diese so schnell wie möglich zu erledigen.
Wenn ich etwas nicht getan habe, schrieb ich die Gründe für mein Nichtstun auf. Dies half mir, zu erkennen, woran es manchmal scheiterte.
Klar gibt es bei jedem Menschen auch mal negative Tage, jedoch habe ich nicht mehr das Gefühl, dass mir alles zu viel wird. Im Gegenteil, ich freue mich, Dinge aus dem Weg zu räumen.
Dann habe ich nämlich genug Zeit, mich mit Dingen zu beschäftigen, wie zum Beispiel das Schreiben in meinem Blog.
Ich habe den Kopf frei und kann mich auf mich, Freunde, Familie und irgendwann auf dich konzentrieren.

Ich bin dadurch in der Lage, im Hier und Jetzt zu sein und nicht im Kopf voll mit Dingen, die ich noch zu erledigen habe.

Also fang an! Nimm dir ein Blatt Papier und schreib alle Dinge auf, die du zu erledigen hast. Dann sortiere sie nach Dringlichkeit. Erledige Dinge, die du gleich machen kannst, wie zum Beispiel dein Zimmer oder deine Wohnung aufräumen. Also los!

Du wirst spüren, dass selbst solche kleinen Anfänge auch zu sofortigen Erfolg führen, wenn du sie erledigst. Das wird dir helfen, die schweren Dinge anzugehen. Und wenn du es gleich von Anfang richtigmachen willst, dann erledige schwere Aufgaben als Erstes, dann fühlen sich die kleinen Dinge noch viel einfacher an.

Du hast Fragen oder Anregungen? Fühl dich frei mir zu schreiben oder hinterlasse einen Kommentar. Ich werde ihn so schnell wie möglich beantworten.

Sexualität öffnet, öffnet Eure Sexualität

Wer kennt es nicht, die Nervosität während man sich wild, heiß und innig küsst und berührt. Das erste Kleidungsstück fällt und es wird immer wilder.

Die meisten von uns kennen dieses Gefühl. Doch nicht immer ist dieser Moment mit purer Freude zu verbinden. Denn Vielen schießen vorher/währenddessen Gedanken durch den Kopf: „Was ist, wenn er/sie mich sieht und mich für meinen Körper auslacht? Was ist, wenn ich ihm/ihr nicht genüge? Bin ich eventuell zu schlecht im Bett?
Diese Gedanken und viele andere Dinge belasten uns. Oft passiert es dennoch, dass wir dann Sex miteinander haben. Nach dem Sex sind wir nackt. Nicht nur körperlich, sondern auch seelisch.

Hier machen viele Menschen den Fehler, vor allem wir Männer, das Bett zu verlassen, weil wir stark sein müssen und unsere Emotionen nicht teilen wollen.

Doch viele Frauen wünschen sich, dass man sie in den Arm nimmt und miteinander kuschelt, selbst wenn sich beide nicht in einer Beziehung befinden.

Doch auch die Kommunikation untereinander ist sehr wichtig. Es geht hier nicht darum, zu fragen, wie gut war ich denn (Tut das bitte nicht!!!!) Sondern vielmehr darum, sich der Person zu öffnen.

Ich öffne mich nach einigen Minuten Kuscheln und Streicheln der Frau. Ich fange oft an, darüber zu reden, was mir an dem Sex mit ihr so gefällt. Ich teile mit jeder Frau die Dinge, auf die ich stehe und sage ihr, warum ich das gerne tue. Meine Botschaft ist aber auch klar, dass ich nicht erwarte, dass die Frau mir alle Wünsche erfüllt, sondern ich zeige ihr damit, dass ich ihr vertraue. Jede Frau kann selbst entscheiden, ob sie sich danach öffnen will. Es gibt Frauen, die trauen sich dies nicht und brauchen etwas Zeit, um sich dem zu öffnen, da viele Menschen nicht gewohnt sind, dass der jeweilige Partner so offen ist.
Für mich ist es jedoch das größte Geschenk, wenn eine Frau sich öffnet und mitteilt auf welche Dinge sie steht, was sie richtig scharf macht. Es ist ein wundervolles Geschenk, wenn beide Seiten ihre Sehnsüchte teilen und diese vielleicht sogar dazu noch Ausleben.

Für mich ist dieses Ausleben etwas Wunderbares, weil beide Seiten spüren, wie wichtig und schön es ist, Fantasien zu teilen und dabei zuzusehen, wie der jeweils Andere vor Energie nur so strömt.

Es gibt aber auch noch eine andere Sache, die sich öffnen wird. Ihr werdet merken, wenn ihr euch untereinander so offen auf sexueller Ebene ausgetauscht habt, und den jeweils anderen so nehmt wie dessen sexuelle Wünsche sind, wird sich dieser Mensch oft auch auf anderen Ebenen öffnen.
Hier sind mir jedoch zwei Dinge sehr wichtig:

1. Euer Sexualpartner ist nicht dafür da, euch von eurem Leid zu befreien, das könnt ihr nur in euch selbst oder mit Menschen des gleichen Geschlechts. Denn nur Männer verstehen Männer (ich werde darauf in einem weiteren Beitrag genauer eingehen) und Frauen verstehen Frauen wirklich.
2. Das was zwischen euch geteilt wird, geht niemand anderen etwas an, außer, ihr rettet das Leben der anderen Person damit.

Bitte beachtet dies, dann könnt ihr gemeinsam, ob Mann/Frau Mann/Mann Frau/Frau oder Hermaphrodit, eine Welt erschaffen, in der wir endlich gemeinsam Sexualität erleben und nicht nur in unserer eigenen Kopfwelt.

Du hast Fragen oder Anregungen? Dann lass ein Kommentar hier oder schreib mir eine E-Mail ich werde dir so schnell ich kann Antworten

Neugier

Neugier ist der starke Wunsch, etwas Bestimmtes zu erfahren oder zu wissen oder kennen zu lernen (Quelle google.de Wort Neugier).

Doch was bedeutet dieses Wort für dich? Ich habe in meinem Leben schon sehr oft folgende Sätze gehört: „Sei nicht so neugierig.“, „Kannst du aufhören, so viele Fragen zu stellen?“, „Lass mich in Ruhe mit deinen Fragen.“

Doch dieses kleine Wort entscheidet über so vieles, dieses Wort kann tatsächlich euer Leben entscheidend prägen.

Ich habe mich früher immer gefragt, wie es Menschen geschafft haben, so schnell Kontakt zu anderen Menschen aufzubauen, sie direkt in ihren Bann zu ziehen. Ist es ihr Aussehen? Ihr Geld? Ihre Macht oder was könnte es noch sein?
Diese Dinge können eine Rolle spielen, dennoch die wahre Macht dahinter ist die Neugierde. Diese Person interessiert sich wahrhaftig für die jeweils andere Person.
Sie stellt Fragen, um herauszufinden, wer die andere Person ist. Es klingt so einfach und letzten Endes ist es das auch, jedoch muss man sich darauf trainieren. Jeder sollte sich Fragen überlegen, was einem selbst wichtig ist oder wie man die Leidenschaft des Anderen in Erfahrung bringen kann. Hört auf, andere Menschen vorzuverurteilen und gebt gerade solchen Menschen mal eine Chance. Ihr werdet sehen, bei einigen dieser für euch merkwürdigen Menschen erkennt ihr auf einmal eine Seite, die eure Meinung komplett drehen kann.

Mein Leben hat sich durch meine Einstellung, Neugier für die anderen Menschen zu entwickeln, verändert. Früher saß oder stand ich auf Hauspartys immer schweigsam in einer Ecke, bis jemand kam, den ich kannte, und dann konnte ich mich zum Glück direkt unterhalten. Mir ist aber aufgefallen, dass man sich irgendwann ständig nur mit den immer gleichen Gesprächsthemen beschäftigt.

Hinzukommend zu meiner fehlenden Neugier, war ich nicht offen gegenüber anderen Menschen (Zum Thema Offenheit schreibe ich in einen anderen Artikel).

Ich konnte die Menschen nicht verstehen und war eifersüchtig auf die Menschen, die es schafften, schnell mit anderen Menschen in Kontakt zu treten und in kürzester Zeit von den meisten auch noch gemocht wurden.

Ich fühlte mich häufig ausgeschlossen. Solche Personen schüchterten mich oft auch ein mit ihrer Fragerei.

Ich erkannte mit der Zeit, dass ich einfach Ansprechangst hatte. Ich konnte auf niemanden neues zugehen, außer wenn ich betrunken war.
Dies realisierte ich erst, als ich verstand, dass ich so auch keine tollen Frauen kennenlernen würde. Ich ging also raus in die Welt und sprach wildfremde Menschen an. Vor allem Frauen. (Auch zu diesem Thema erfolgt ein eigener Beitrag) Nach anfänglichen Schwierigkeiten bemerkte ich, dass es überhaupt nicht schlimm ist, sich mit Menschen zu unterhalten.

Ich stellte fest, je mehr ich den Menschen Fragen zu ihren Leidenschaften stellte, tiefer in die Materie einstieg und dazu noch mich selbst öffnete, desto mehr Leute fingen an, sich mit mir länger zu unterhalten.
Natürlich ergibt sich auch manchmal die Situation, dass dies einem Menschen zu viel ist und dieser auf Abstand zu einem geht, aber ich habe dadurch Menschen kennenlernen dürfen, die sich für mich interessieren, die ihr gesamtes Leben offen legen und ich ihnen meins. Dadurch hat sich für mich das Wort Freundschaft drastisch verändert und ich bin glücklich, solche Freunde gewonnen zu haben.
Ich kann dir, lieber Leser, nur raten: Sei neugierig. Neugierde ist nicht nur dafür da, Menschen kennenzulernen. Nein sie hilft dir auch, dich selbst besser zu verstehen. Sei neugierig auf dich selbst. Sei neugierig für Neues. Stürze dich in ein Reiseabenteuer, lies Bücher, schaue Videos, höre Podcasts die dein Leben verändern können.

Neugierde ist eins der besten Dinge, die mir in den letzten Jahren passiert ist, und ich werde dafür sorgen, dass sie weiter stark in mir ist.

Ich hoffe, ich konnte euch inspirieren, neugierig zu sein oder noch besser zu werden.

Du hast Fragen oder Anregungen? Dann lass ein Kommentar hier oder schreib mir eine E-Mail ich werde dir so schnell ich kann Antworten.

Warum das Lesen von Büchern so wichtig ist und warum sie manchen Menschen am Ende doch nichts bringen

Ich rede hier nicht von irgendwelchen Kriminal- oder Fantasy Romanen, sondern von Büchern die dafür da sind uns weiter zu bringen. Bücher die uns motivieren, zum Nachdenken zwingen oder sogar Einfluss auf unsere Entwicklung nehmen.
Mit diesem Post möchte ich meine Büchertipp Reihe starten. Mir ist es wichtig euch von Anfang an dabei zu unterstützen nicht nur Bücher zu lesen, sondern auch zu versuchen sie anzuwenden und vielleicht auch mal Dinge auszuprobieren, die euch im ersten Moment unmöglich erscheinen.
Am Anfang meiner Entwicklung habe ich mich mit dem Thema Ansprechangst beschäftigt. Mir war es unangenehm auf Menschen zuzugehen. Deshalb las ich Bücher darüber. Ich konnte vieles Auswendig zitieren und fühlte mich gut. Doch dies hielt nicht lange. Denn irgendwann fragte mich ein Freund wie viele Menschen ich denn schon angesprochen hätte, seitdem ich diese Bücher lese. Zu meiner Schande musste ich gestehen, dass ich niemanden angesprochen habe. Jedes dieser Bücher riet mir von Anfang an, Kapitel für Kapitel zu lesen und die dazugehörigen Aufgaben zu erledigen.
Ich war jedoch durch die Möglichkeiten fasziniert, dass ich die Bücher in kürzester Zeit verschlang ohne jedoch auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden unter Leute zu gehen.
Wissen ist Macht, doch wenn dieses Wissen keine Anwendung findet, ist sie in vielen Dingen nutzlos.
Bücher können zwar das Wissen vermitteln wie man Dinge ins positive verwandelt, setzt man dies allerdings nicht in die Praxis um wird man auf derselben Stelle treten wie vorher – Man führt immer noch das gleiche Leben.
So wie ich der trotz Wissen keine Möglichkeit fand auf neue Menschen zuzugehen, außer sie wurden mir vorgestellt.
Heute kann ich darüber nur noch Lächeln. Ich habe mich von dieser Angst befreit und kann offen auf Menschen zu gehen.
Ein weiterer Punkt der mir und auch anderen beim Bücher lesen auffiel, man nimmt am Anfang alles für bare Münze. Man ist von vielen Ideen begeistert. Doch auch hier birgt die reine Sachkenntnis die Gefahr, dass man auf die Nase fällt.
Ich bin von so vielen Dingen begeistert und habe versucht andere Menschen davon zu überzeugen, dass dies der Schlüssel zum Glück sei. Jedes Wissen habe ich den Leuten direkt auf die Nase gebunden. Dadurch habe ich einigen Menschen vor den Kopf gestoßen, weil ich nicht nur auf dem Wissen und der für mich dadurch resultierenden Wahrheit bestand, nein ich habe die Meinung anderer nicht respektiert oder sogar vollkommen ignoriert.
Dadurch entwickelten sich oft unnötige Diskussionen und Streitereien. Die Person war dann sauer auf mich und ich niedergeschlagen, weil ich der Person nicht helfen konnte. Heute agiere ich vorsichtiger. Ich habe erkannt, dass es besser ist, wenn mich jemand um Hilfe bitten, weil sie durch ein Gespräch oder mehrere Gespräche für sich festgestellt haben, dass ich sie unterstützen könnte.
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Ich möchte, dass ihr vorbereitet seid. Nicht jeder wird sich darüber freuen, dass ihr euch weiterentwickelt. Viele stecken in ihrer Welt fest und neiden Anderen ihr Glück.
Dennoch finde ich es unabdingbar Bücher zu lesen. Durch den Mix aus lesen und umsetzen, konnte ich mich massiv weiterentwickeln.
Ich werde verschieden Bücher empfehlen. In den Bereichen Persönlichkeitsentwicklung, Sexualität und Spiritualität.
Ich werde nicht nur einen kurzen Abriss über die Bücher wiedergeben, sondern auch was dieses Buch in mir bewirkt hat.
Über Kommentare, Fragen, Wünsche und Anregungen würde ich mich freuen, denn nur gemeinsam können wir wachsen.

Der Weg ist das Ziel, doch was ist überhaupt ein Ziel?

Gerade heutzutage hört man von vielen Menschen, wenn du dein Ziel erreichen willst musst du an den Weg glauben und ihn beschreiten. Mit seinen Höhen und Tiefen.

Doch heute möchte ich auf einen anderen Punkt eingehen. So viele Menschen, haben darübergeschrieben, Videos produziert in Interviews gesprochen uvm.
Dennoch begegne ich vielen Menschen, die immer noch keine Ziele im Leben haben und einfach planlos und oft auch unglücklich sind.

Ich bin Menschen gegenüber sehr neugierig, ich will am liebsten alles über sie wissen und oft kommt es dann zum Punkt an dem ich Frage was sie im Leben erreichen wollen. „Weiß nicht!“, ist die häufigste Antwort die ich bekomme.
„Nimmst du dir dafür Zeit?“ ist meine antwortende Frage dafür. Nein ist quasi immer die Antwort. Es wird schon irgendwann kommen ist der Einschub um sich selbst zu beruhigen.

Die meisten werfen den Ball zurück und fragen mich, was den meine Ziele sind. Ich antworte darauf, dass ich Menschen coachen will, dass ich sie weiterbringen möchte, ich aber noch nicht weiß wo meine Grenzen sind, wo ich genau meine Grenzen meiner Hilfe sein werden. Ich muss es noch herausfinden. Ich weiß aber eines sicher. Ich will helfen. Ich möchte, dass jeder, der meine Hilfe in Anspruch nimmt den Schlüssel in Händen trägt sein Leben positiv zu beschreiten. Ich kann jeden Menschen nur begleiten, denn gehen muss ihn jeder selbst diesen Weg.

Mit 25 Jahren, war ich jedoch an einem Punkt wo ich dachte. Herrlich ausgelernt, Festvertrag, ich habe alle meine Ziele erreicht, jetzt kann ich endlich Leben und chillen. Ich hatte keinen Antrieb mehr. Für mich war die Sache vorbei. Mein Verdienst war ordentlich. Ich konnte mir und meiner damaligen Freundin den Urlaub finanzieren unsere gemeinsame Wohnung.
Ich hatte null Ziele im Leben.

Wenn ich das ganze so Betrachte, war das eine schmerzhafte Zeit, denn ich war unglücklich. Ich hatte mich selbst aufgegeben.
Ich habe eine ordentliche Kugel vor mir hergeschoben und wenn ich von der Arbeit heim kam gab es eigentlich nur zocken oder fernschauen.

Doch irgendwann kam der Punkt, an dem ich mich selbst fragen musste war es das, was ich will. Diese Frage kam eigentlich schon zu spät zumindest für meine Beziehung den 4 ½ Jahre später war sie vorbei.
An irgendeinen Punkt war Schluss. Ich spürte ohne Ziele komme ich nicht weiter. Doch was soll ich machen.
Ich hatte Glück den eines Tages sprach bei einem dienstlichen Seminar ein Dozent für Führungskräfte, erzählte uns von seinem Weg, was er für Quellen gefunden hat und wie er sich dadurch entwickelte.
Nach einiger Zeit an Recherche fand ich mein erstes Buch für Persönlichkeitsentwicklung Tony Robbins-Das Robbinspowerprinzip.
Ich werde dazu noch einen eigenen Blog Post dazu machen, da dieses Buch entscheidenden Anteil daran hatte, dass ich mich weiterentwickeln konnte.
Ich fand endlich eine Möglichkeit und erkannte wie viel negatives mich in meinem Leben beeinflusst. Vor allem ich selbst, war und bin oft mein größtes Problem.

Ich setzte mir mein erstes Ziel. Ich wollte meine negativen Gedanken aus dem Weg räumen und glücklich zu sein. Mein zweites Ziel war Abnehmen und einen gesunden Körper haben.
Und so solltet ihr auch Anfangen. Schreibt euch am besten auf, was sind eure Dinge wo ihr wisst, dass will ich auf gar keinen Fall oder noch besser, das will ich im Leben haben. Und zack sind eure ersten Ziele gesetzt.
Ich weiß, dass sind jetzt nicht die großen Lebensziele, aber es sind erste Schritte. Dinge die du mal schwerer, mal einfacher erledigen kannst. Du musst dich darauf trainieren dir Gedanken zu machen, was du willst und vor allem was dir Spaß macht. Mein Tipp, wobei dieser Tipp kein Geheimnis ist, kauf dir ein Notizbuch. Setz dir morgens drei Ziele die du erreichen willst. Jeden Morgen nach dem Aufstehen. Zum Beispiel. 5 Seiten lesen, 30 Minuten laufen und ein gesundes Abendessen kochen. Abends schreib auf warum du die Ziele erreicht hast oder was dagegensprach, bzw. blockiert hat. Zieh das ganze drei Monate durch und du wirst merken wie sehr sich dein Leben ändert. Nur weil du dir täglich drei Ziele gesetzt hast. Du wirst merken, dass dein Leben aufgeräumter und entspannter wirkt. Du wirst merken, wo du dir selbst im Weg stehst und du wirst merken, was dir leicht und was dir schwerfällt. Allein damit erreichst du mehr, als aktuell die meisten Menschen in deinem Leben. Wenn du Angst hast, dass du das alleine gerade am Anfang nicht schaffst gehe eine Wette mit einem Freund ein, schicke ihm jeden Tag ein Bild mit deinen drei Zielen und wenn du es schaffst 90% in 3 Monaten nicht zu erfüllen musst du ihn einem Abend lang die Drinks spendieren.
Das ist ein Anreiz der dir helfen kann deine Ziele zu erreichen.

Wie man ein bekanntes Ziel erreicht darüber schreibe ich im nächsten Post. Dieser Ziele Reihe.