Neugier

Neugier ist der starke Wunsch, etwas Bestimmtes zu erfahren oder zu wissen oder kennen zu lernen (Quelle google.de Wort Neugier).

Doch was bedeutet dieses Wort für dich? Ich habe in meinem Leben schon sehr oft folgende Sätze gehört: „Sei nicht so neugierig.“, „Kannst du aufhören, so viele Fragen zu stellen?“, „Lass mich in Ruhe mit deinen Fragen.“

Doch dieses kleine Wort entscheidet über so vieles, dieses Wort kann tatsächlich euer Leben entscheidend prägen.

Ich habe mich früher immer gefragt, wie es Menschen geschafft haben, so schnell Kontakt zu anderen Menschen aufzubauen, sie direkt in ihren Bann zu ziehen. Ist es ihr Aussehen? Ihr Geld? Ihre Macht oder was könnte es noch sein?
Diese Dinge können eine Rolle spielen, dennoch die wahre Macht dahinter ist die Neugierde. Diese Person interessiert sich wahrhaftig für die jeweils andere Person.
Sie stellt Fragen, um herauszufinden, wer die andere Person ist. Es klingt so einfach und letzten Endes ist es das auch, jedoch muss man sich darauf trainieren. Jeder sollte sich Fragen überlegen, was einem selbst wichtig ist oder wie man die Leidenschaft des Anderen in Erfahrung bringen kann. Hört auf, andere Menschen vorzuverurteilen und gebt gerade solchen Menschen mal eine Chance. Ihr werdet sehen, bei einigen dieser für euch merkwürdigen Menschen erkennt ihr auf einmal eine Seite, die eure Meinung komplett drehen kann.

Mein Leben hat sich durch meine Einstellung, Neugier für die anderen Menschen zu entwickeln, verändert. Früher saß oder stand ich auf Hauspartys immer schweigsam in einer Ecke, bis jemand kam, den ich kannte, und dann konnte ich mich zum Glück direkt unterhalten. Mir ist aber aufgefallen, dass man sich irgendwann ständig nur mit den immer gleichen Gesprächsthemen beschäftigt.

Hinzukommend zu meiner fehlenden Neugier, war ich nicht offen gegenüber anderen Menschen (Zum Thema Offenheit schreibe ich in einen anderen Artikel).

Ich konnte die Menschen nicht verstehen und war eifersüchtig auf die Menschen, die es schafften, schnell mit anderen Menschen in Kontakt zu treten und in kürzester Zeit von den meisten auch noch gemocht wurden.

Ich fühlte mich häufig ausgeschlossen. Solche Personen schüchterten mich oft auch ein mit ihrer Fragerei.

Ich erkannte mit der Zeit, dass ich einfach Ansprechangst hatte. Ich konnte auf niemanden neues zugehen, außer wenn ich betrunken war.
Dies realisierte ich erst, als ich verstand, dass ich so auch keine tollen Frauen kennenlernen würde. Ich ging also raus in die Welt und sprach wildfremde Menschen an. Vor allem Frauen. (Auch zu diesem Thema erfolgt ein eigener Beitrag) Nach anfänglichen Schwierigkeiten bemerkte ich, dass es überhaupt nicht schlimm ist, sich mit Menschen zu unterhalten.

Ich stellte fest, je mehr ich den Menschen Fragen zu ihren Leidenschaften stellte, tiefer in die Materie einstieg und dazu noch mich selbst öffnete, desto mehr Leute fingen an, sich mit mir länger zu unterhalten.
Natürlich ergibt sich auch manchmal die Situation, dass dies einem Menschen zu viel ist und dieser auf Abstand zu einem geht, aber ich habe dadurch Menschen kennenlernen dürfen, die sich für mich interessieren, die ihr gesamtes Leben offen legen und ich ihnen meins. Dadurch hat sich für mich das Wort Freundschaft drastisch verändert und ich bin glücklich, solche Freunde gewonnen zu haben.
Ich kann dir, lieber Leser, nur raten: Sei neugierig. Neugierde ist nicht nur dafür da, Menschen kennenzulernen. Nein sie hilft dir auch, dich selbst besser zu verstehen. Sei neugierig auf dich selbst. Sei neugierig für Neues. Stürze dich in ein Reiseabenteuer, lies Bücher, schaue Videos, höre Podcasts die dein Leben verändern können.

Neugierde ist eins der besten Dinge, die mir in den letzten Jahren passiert ist, und ich werde dafür sorgen, dass sie weiter stark in mir ist.

Ich hoffe, ich konnte euch inspirieren, neugierig zu sein oder noch besser zu werden.

Du hast Fragen oder Anregungen? Dann lass ein Kommentar hier oder schreib mir eine E-Mail ich werde dir so schnell ich kann Antworten.

Warum das Lesen von Büchern so wichtig ist und warum sie manchen Menschen am Ende doch nichts bringen

Ich rede hier nicht von irgendwelchen Kriminal- oder Fantasy Romanen, sondern von Büchern die dafür da sind uns weiter zu bringen. Bücher die uns motivieren, zum Nachdenken zwingen oder sogar Einfluss auf unsere Entwicklung nehmen.
Mit diesem Post möchte ich meine Büchertipp Reihe starten. Mir ist es wichtig euch von Anfang an dabei zu unterstützen nicht nur Bücher zu lesen, sondern auch zu versuchen sie anzuwenden und vielleicht auch mal Dinge auszuprobieren, die euch im ersten Moment unmöglich erscheinen.
Am Anfang meiner Entwicklung habe ich mich mit dem Thema Ansprechangst beschäftigt. Mir war es unangenehm auf Menschen zuzugehen. Deshalb las ich Bücher darüber. Ich konnte vieles Auswendig zitieren und fühlte mich gut. Doch dies hielt nicht lange. Denn irgendwann fragte mich ein Freund wie viele Menschen ich denn schon angesprochen hätte, seitdem ich diese Bücher lese. Zu meiner Schande musste ich gestehen, dass ich niemanden angesprochen habe. Jedes dieser Bücher riet mir von Anfang an, Kapitel für Kapitel zu lesen und die dazugehörigen Aufgaben zu erledigen.
Ich war jedoch durch die Möglichkeiten fasziniert, dass ich die Bücher in kürzester Zeit verschlang ohne jedoch auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden unter Leute zu gehen.
Wissen ist Macht, doch wenn dieses Wissen keine Anwendung findet, ist sie in vielen Dingen nutzlos.
Bücher können zwar das Wissen vermitteln wie man Dinge ins positive verwandelt, setzt man dies allerdings nicht in die Praxis um wird man auf derselben Stelle treten wie vorher – Man führt immer noch das gleiche Leben.
So wie ich der trotz Wissen keine Möglichkeit fand auf neue Menschen zuzugehen, außer sie wurden mir vorgestellt.
Heute kann ich darüber nur noch Lächeln. Ich habe mich von dieser Angst befreit und kann offen auf Menschen zu gehen.
Ein weiterer Punkt der mir und auch anderen beim Bücher lesen auffiel, man nimmt am Anfang alles für bare Münze. Man ist von vielen Ideen begeistert. Doch auch hier birgt die reine Sachkenntnis die Gefahr, dass man auf die Nase fällt.
Ich bin von so vielen Dingen begeistert und habe versucht andere Menschen davon zu überzeugen, dass dies der Schlüssel zum Glück sei. Jedes Wissen habe ich den Leuten direkt auf die Nase gebunden. Dadurch habe ich einigen Menschen vor den Kopf gestoßen, weil ich nicht nur auf dem Wissen und der für mich dadurch resultierenden Wahrheit bestand, nein ich habe die Meinung anderer nicht respektiert oder sogar vollkommen ignoriert.
Dadurch entwickelten sich oft unnötige Diskussionen und Streitereien. Die Person war dann sauer auf mich und ich niedergeschlagen, weil ich der Person nicht helfen konnte. Heute agiere ich vorsichtiger. Ich habe erkannt, dass es besser ist, wenn mich jemand um Hilfe bitten, weil sie durch ein Gespräch oder mehrere Gespräche für sich festgestellt haben, dass ich sie unterstützen könnte.
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Ich möchte, dass ihr vorbereitet seid. Nicht jeder wird sich darüber freuen, dass ihr euch weiterentwickelt. Viele stecken in ihrer Welt fest und neiden Anderen ihr Glück.
Dennoch finde ich es unabdingbar Bücher zu lesen. Durch den Mix aus lesen und umsetzen, konnte ich mich massiv weiterentwickeln.
Ich werde verschieden Bücher empfehlen. In den Bereichen Persönlichkeitsentwicklung, Sexualität und Spiritualität.
Ich werde nicht nur einen kurzen Abriss über die Bücher wiedergeben, sondern auch was dieses Buch in mir bewirkt hat.
Über Kommentare, Fragen, Wünsche und Anregungen würde ich mich freuen, denn nur gemeinsam können wir wachsen.

Der Weg ist das Ziel, doch was ist überhaupt ein Ziel?

Gerade heutzutage hört man von vielen Menschen, wenn du dein Ziel erreichen willst musst du an den Weg glauben und ihn beschreiten. Mit seinen Höhen und Tiefen.

Doch heute möchte ich auf einen anderen Punkt eingehen. So viele Menschen, haben darübergeschrieben, Videos produziert in Interviews gesprochen uvm.
Dennoch begegne ich vielen Menschen, die immer noch keine Ziele im Leben haben und einfach planlos und oft auch unglücklich sind.

Ich bin Menschen gegenüber sehr neugierig, ich will am liebsten alles über sie wissen und oft kommt es dann zum Punkt an dem ich Frage was sie im Leben erreichen wollen. „Weiß nicht!“, ist die häufigste Antwort die ich bekomme.
„Nimmst du dir dafür Zeit?“ ist meine antwortende Frage dafür. Nein ist quasi immer die Antwort. Es wird schon irgendwann kommen ist der Einschub um sich selbst zu beruhigen.

Die meisten werfen den Ball zurück und fragen mich, was den meine Ziele sind. Ich antworte darauf, dass ich Menschen coachen will, dass ich sie weiterbringen möchte, ich aber noch nicht weiß wo meine Grenzen sind, wo ich genau meine Grenzen meiner Hilfe sein werden. Ich muss es noch herausfinden. Ich weiß aber eines sicher. Ich will helfen. Ich möchte, dass jeder, der meine Hilfe in Anspruch nimmt den Schlüssel in Händen trägt sein Leben positiv zu beschreiten. Ich kann jeden Menschen nur begleiten, denn gehen muss ihn jeder selbst diesen Weg.

Mit 25 Jahren, war ich jedoch an einem Punkt wo ich dachte. Herrlich ausgelernt, Festvertrag, ich habe alle meine Ziele erreicht, jetzt kann ich endlich Leben und chillen. Ich hatte keinen Antrieb mehr. Für mich war die Sache vorbei. Mein Verdienst war ordentlich. Ich konnte mir und meiner damaligen Freundin den Urlaub finanzieren unsere gemeinsame Wohnung.
Ich hatte null Ziele im Leben.

Wenn ich das ganze so Betrachte, war das eine schmerzhafte Zeit, denn ich war unglücklich. Ich hatte mich selbst aufgegeben.
Ich habe eine ordentliche Kugel vor mir hergeschoben und wenn ich von der Arbeit heim kam gab es eigentlich nur zocken oder fernschauen.

Doch irgendwann kam der Punkt, an dem ich mich selbst fragen musste war es das, was ich will. Diese Frage kam eigentlich schon zu spät zumindest für meine Beziehung den 4 ½ Jahre später war sie vorbei.
An irgendeinen Punkt war Schluss. Ich spürte ohne Ziele komme ich nicht weiter. Doch was soll ich machen.
Ich hatte Glück den eines Tages sprach bei einem dienstlichen Seminar ein Dozent für Führungskräfte, erzählte uns von seinem Weg, was er für Quellen gefunden hat und wie er sich dadurch entwickelte.
Nach einiger Zeit an Recherche fand ich mein erstes Buch für Persönlichkeitsentwicklung Tony Robbins-Das Robbinspowerprinzip.
Ich werde dazu noch einen eigenen Blog Post dazu machen, da dieses Buch entscheidenden Anteil daran hatte, dass ich mich weiterentwickeln konnte.
Ich fand endlich eine Möglichkeit und erkannte wie viel negatives mich in meinem Leben beeinflusst. Vor allem ich selbst, war und bin oft mein größtes Problem.

Ich setzte mir mein erstes Ziel. Ich wollte meine negativen Gedanken aus dem Weg räumen und glücklich zu sein. Mein zweites Ziel war Abnehmen und einen gesunden Körper haben.
Und so solltet ihr auch Anfangen. Schreibt euch am besten auf, was sind eure Dinge wo ihr wisst, dass will ich auf gar keinen Fall oder noch besser, das will ich im Leben haben. Und zack sind eure ersten Ziele gesetzt.
Ich weiß, dass sind jetzt nicht die großen Lebensziele, aber es sind erste Schritte. Dinge die du mal schwerer, mal einfacher erledigen kannst. Du musst dich darauf trainieren dir Gedanken zu machen, was du willst und vor allem was dir Spaß macht. Mein Tipp, wobei dieser Tipp kein Geheimnis ist, kauf dir ein Notizbuch. Setz dir morgens drei Ziele die du erreichen willst. Jeden Morgen nach dem Aufstehen. Zum Beispiel. 5 Seiten lesen, 30 Minuten laufen und ein gesundes Abendessen kochen. Abends schreib auf warum du die Ziele erreicht hast oder was dagegensprach, bzw. blockiert hat. Zieh das ganze drei Monate durch und du wirst merken wie sehr sich dein Leben ändert. Nur weil du dir täglich drei Ziele gesetzt hast. Du wirst merken, dass dein Leben aufgeräumter und entspannter wirkt. Du wirst merken, wo du dir selbst im Weg stehst und du wirst merken, was dir leicht und was dir schwerfällt. Allein damit erreichst du mehr, als aktuell die meisten Menschen in deinem Leben. Wenn du Angst hast, dass du das alleine gerade am Anfang nicht schaffst gehe eine Wette mit einem Freund ein, schicke ihm jeden Tag ein Bild mit deinen drei Zielen und wenn du es schaffst 90% in 3 Monaten nicht zu erfüllen musst du ihn einem Abend lang die Drinks spendieren.
Das ist ein Anreiz der dir helfen kann deine Ziele zu erreichen.

Wie man ein bekanntes Ziel erreicht darüber schreibe ich im nächsten Post. Dieser Ziele Reihe.